Leider mit recht wenig Resonanz. Vielleicht ist ein Einkaufszentrum doch keine so gute Umgebung für Kunst. Aber ein sehr netter und teils inspirirender Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen. Man lernt ja aus allem.

Künstler
Leider mit recht wenig Resonanz. Vielleicht ist ein Einkaufszentrum doch keine so gute Umgebung für Kunst. Aber ein sehr netter und teils inspirirender Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen. Man lernt ja aus allem.

Ich stelle ein neues, großes Bild aus der Rectangle-Serie vor.

Heute möchte ich euch einen chinesischen Künstler vorstellen, den ich in Hamburg kurz kennen gelernt habe. Er ist Künstler und Sprachwissenschaftler und arbeitet an der Uni Hamburg als Lektor für Chinesische Sprache.
Ihn zeichnet nicht nur aus, das er über eine tolle Technik im Umgang mit Tusche und Pinsel verfügt, sonder vor allem, das er ein sehr feinfühliger konzeptioneller Künstler ist. Er hat tolle große Tuschearbeiten gemacht, aber ich möchte euch hier die 10.000 Kraniche zeigen. Im Hafenmuseum, in einer alten Güterhalle, hat er zusammen mit einem Team 10.000 Origami Papier-Kraniche aufgehangen. Ich habe es leider nicht in echt gesehen, aber die Bilder und der Film auf seiner Website finde ich sehr beeindruckend. Die Behandlung und der Stellenwert von Papier in der Chinesischen (und japanischen) Kultur ist wirklich herausragend. 10.000 Papierkraniche schillern in der Luft, ergeben eine stete, unaufgeregte Bewegung und erzeugen einen ungemein erhabenen Eindruck in dieser Halle. Ich kann nur empfehlen, sich den Film zu dem Projekt anzusehen:
Weitere arbeiten von Shaofeng Ni und Kollegen findet ihr hier:
http://www.greatculturalrevolution.com

Es ist wieder ästhetischer Montag, und heute schauen wir nach Dänemark, zu der Malerine Linda Horn. Ich habe einige ihrer grossaformatigen Portraits bei einer Ausstellung in Hamburg gesehen. Nun sind Portraits etwas, was mich künstlerisch meistens eher wenig interessiert. Es gibt zu viele davon, viele versuchen sich daran, und doch ist es selten mehr als eine hübsche Oberfläche. Aber die Porträits von Linda Horn haben mich gleich angesprochen. Weil sie maskenhaft sind, physisch, flächig. Weil sie mit keinem Strich gefallen wollen. Weil sie mysteriös bleiben und schwer zu deuten sind. Es ist fast uheimlich, wenn realistische Augen durch die groben Masken schauen, es entstehen ungeheuerliche Spannungsfelder. Man fühlt sich ein wenig unwohl, wird trotzdem immer wieder hinein gezogen. Jedenfalls geht es mir so.
Linda Horn: „Concurrent with my artwork, I have been working for a couple of years with a professional actor to get a more physical perspective in correlation with the human faces for more emotional expressions. The work with different characters, texts, monologues and body language has worked as a source of inspiration to many of my portraits, which is my primary motif.„
Die GaleriV58 in Aarhus zeigt ihre Arbeiten.
Eine kleine Serie von Aquarellierten Landschaftszeichnungen. Ausgehend von Fotos aus Island während des Lockdowns.





